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Rauchen und Haustiere: was der Rauch deinem Hund, deiner Katze und deinen Vögeln antut

Krebs, Asthma, Herzprobleme: Haustiere leiden stark unter Passivrauchen. Spezifische Wirkungen bei Hunden, Katzen, Vögeln und Kleintieren.

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Wenn du Hund, Katze, Vögel oder Kleintiere zu Hause hast, atmen sie alles ein, was du rauchst. Und ihr Stoffwechsel, ihre Größe, ihr Verhalten (Fell lecken, auf dem Boden rollen) machen sie stärker exponiert als Menschen. Die Veterinärwissenschaft ist hier klar.

Warum Tiere besonders leiden

× 2 bis 3 Risiko für Lymphom bei Katzen in Raucherhaushalten gegenüber Nichtraucherhaushalten.

Bertone et al., American Journal of Epidemiology, 2002

Wirkungen je Tierart

Katzen

Katzen sind am stärksten gefährdet, weil sie sich ständig putzen: sie nehmen die Partikel auf, die sich im Fell ablagern.

Hunde

Die Wirkung hängt von der Schnauzenform ab:

Vögel

Vögel haben ein extrem effizientes Atmungssystem – und sind dadurch besonders verwundbar.

Kleintiere und Nager

Drittrauch: eine heimtückische Falle

Wenn Halter aufhören, erzählen sie oft, dass ihr Tier sich auch verändert hat: weniger Husten, glänzenderes Fell, mehr Vitalität. Eine starke Motivation für Tierliebhaber.

Selon les pneumologues

Mythos vs. Realität

In Deutschland

Deine Fragen

  • Mein Tierarzt hat Passivrauchen nie erwähnt. Ist das wirklich ein Thema?

    Es wird zunehmend ernst genommen (Publikationen in Journal of Veterinary Internal Medicine, American Journal of Epidemiology). Viele Praktiker fragen jetzt nach dem Tabakkontext.
  • Was tun, wenn ich nicht aufhören kann?

    Minimum: nur draußen rauchen, Hände vor dem Streicheln waschen, nicht mit dem Tier im Auto rauchen, Körbe, Spielzeug, Decken regelmäßig waschen.
  • Ist meine Katze wirklich gefährdeter als mein Hund?

    Ja, wegen ihres Verhaltens: ständiges Putzen + Kleinwüchsigkeit + Empfindlichkeit gegenüber Karzinogenen. Katzen sind das am stärksten benachteiligte Haustier im Raucherhaushalt.
  • Wie lange nach dem Aufhören, bis mein Tier sich erholt?

    Bei akuten Symptomen (Husten, Reizung): einige Wochen. Beim Krebsrisiko: Risikorückgang ab dem Aufhören, aber nie null (abhängig von der bisherigen Expositionsdauer).
  • Sind E-Liquids gefährlich für Tiere?

    Sehr. Nikotin ist hochtoxisch für Katzen, Hunde, Vögel. Eine verschüttete und beleckte E-Liquid-Flasche kann eine Katze töten. Wie ein gefährliches Medikament außer Reichweite lagern.

quellen

  • Bertone ER et al., Environmental tobacco smoke and risk of malignant lymphoma in pet cats, American Journal of Epidemiology, 2002.

  • Reif JS et al., Cancer of the nasal cavity and paranasal sinuses and exposure to environmental tobacco smoke in pet dogs, American Journal of Epidemiology, 1998.

  • McNiel EA, Smoking-related cancers in pets, Veterinary Pathology, 2007.

  • American Veterinary Medical Association: Positionen zu Passivrauchen bei Tieren.

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